Archiv für Mai, 2011

Auch wenn Autoreifen eigentlich sich sehr ähneln und im Grunde genommen fast gleich aussehen, so sind diese allerdings nicht gleich. Neben den augenscheinlichen optischen Unterschieden wie die Reifenbreite, Reifengröße / Durchmesser, dem Geschwindigkeitsindex und dem Profil unterscheiden sich die Autoreifen auch z.B. durch die Gummimischung sowie durch die Bauart. Was muss man also tun wenn man einen Platten hat, wenn auf einmal die Luft raus ist? Muss man Reifen immer Achsweise tauschen oder darf auch nur der defekte Reifen ausgetauscht werden? Dieser Frage gehen wir hier heute mal auf den Grund und geben auch gleichzeitig noch ein paar weitere Tipps rund um den Autoreifen.

Es gibt kein Gesetz welches es verbietet unterschiedliche Reifen zu fahren, man könnte sogar Sommer- und Winterreifen untereinander mischen, doch das verbietet ja eigentlich schon der gesunde Menschenverstand. Bei einem Mix der Reifen kann unter Umständen das Fahrzeug ausbrechen, da jede Reifenmischung anders “an der Fahrbahn” klebt oder halt eben nicht. Auch unterschiedliche Profiltiefen an den einzelnden Reifen ist eher unvorteilhaft. Stellt euch einfach mal vor, ihr hättet an der Vorderachse gute Reifen, die sehr gut an der Fahrbahn haften und euer Heck bricht euch ständig aus, da können schon Sicherheitsrisiken entstehen und bei Fahrzeugen mit Allrad sogar unter Umständen Schäden am Differentialgetriebe, welches ja ständig versucht solche Sachen auszugleichen.

Wo müssen die Reifen mit dem besseren Profil montiert werden? Klare und knappe Antwort: Hinterachse! Die Reifen mit dem besseren Profil, also die mit mehr Profiltiefe gehören an die Hinterachse. Dabei ist es vollkommen egal ob das Fahrzeug über einen Front- oder über einen Heckantrieb verfügt.

Was ist bei einem Platten? Muss ich 2 neue Reifen kaufen? Wenn der andere Reifen ebenfalls bald “fällig” ist wäre das Ratsam, wenn die Reifen allgemein noch in einem guten Zustand sind, sollte man zumindestens versuchen den gleichen Reifen noch mal zu bekommen, sprich gleiche Marke, gleiche Bauart.

Haben Reifen ein Mindesthaltbarkeitsdatum? Da streiten sich die Experten und die Gelehrten, einige sagen alle 5 Jahre sollten die Reifen ausgetauscht werden, die anderen geben den Reifen 7 Jahre Zeit dafür, vermutlich ist der goldene Mittelweg der richtige. Grund: Die Gummimischung härtet aus, die Reifen verlieren an Bodenhaftung! Austauschen muss man die Reifen wenn man das Mindestprofil von 1,6 mm unterschreitet, wir raten aber ausdrücklich zu einem früheren Austausch um ggf. Aquaplaning zu vermeiden.

Darf man Winterreifen im Sommer fahren? Wie schon geschrieben, es gibt kein Gesetz welches das verbietet, jedoch ist es unsinnig, da die Gummimischung auf kältere Temperaturen ausgelegt ist und die Reifen eher dazu neigen “zu schwimmen”, ausserdem spart man damit kein Geld, die Reifen nutzen sich nämlich schneller ab.

…auf jeden Fall bevor es zu spät ist, denn die Bremsen sind vermutlich im Auto das wichtigste was uns vor Unfällen schützt. Einige Fahrzeuge haben eine Anzeige im Bordcomputer, andere z.B. haben mechanische “Melder”, wie z.B. Opel, dort ist es dann eine Art Metallklammer die ein rasselndes Geräusch von sich gibt, vor allem in Kurvenfahrten. Wenn es soweit ist – runter mit den Bremsscheiben.

Bremsscheiben muss man übrigens paarweise wechseln, genauso wie die Bremsbeläge. In der Regel sollte man Bremsbeläge und Bremsscheiben zusammen erneuern. Die Bremsscheiben sollte man wechseln wenn diese Riefen aufweisen, die Mindestbreite / Mindeststärke / Mindestdicke unterschritten haben oder wenn diese andersweitig defekt sind. Die Bremsklötze muss man wechseln wenn die verschlissen sind, denn dann lässt die Bremsleistung nach.

Es kann schon mal vorkommen, dass auch die kompletten Bremssättel gewechselt werden müssen, z.B. wenn diese stark verrostet sind, die Halteschrauben sich nicht mehr lösen lassen, die Bremskolben fest sitzen oder wenn die Bremssättel ausgeschlagen sind. Übrigens verschleissen die Bremsbeläge schneller, wenn die Bremsscheiben (z.B. durch einen Schlag) eine Unwucht haben, ggf. sollte man dieses nach einem ungewollten “Schlag” auf das Rad mal überprüfen. Beim wechseln der Bremsbeläge und Bremsscheiben übrigens unbedingt darauf achten, dass der Ausgleichbehälter von der Bremsflüssigkeit geöffnet ist, denn ansonsten kann es passieren, dass beim zurückdrücken der Kolben (um die neuen Bremsbeläge einzuklicken) ein Schlauch platzt oder ihr euch dermaßen die Klamotten versaut das es nicht mehr feierlich ist. Mit der Bremsflüssigkeit (die man übrigens alle 3 Jahre erneuern sollte) ist nicht zu spaßen, die ist nämlich echt ätzend. Ausserdem muss man auch die richtige Bremsflüssigkeit verwenden, in der Anleitung vom Fahrzeug steht garantiert die DOT Nummer geschrieben. Wenn der Bremsflüssigkeitsstand gesunken ist so dass man diese auffüllen muss, sind meistens auch die Bremsbeläge verschlissen oder das Leitungssystem / die Kolben undicht. Der Bremskreislauf ist ein geschlossenes System, da darf nichts entweichen, denn ansonsten kann ja kein Bremsdruck aufgebaut werden. Also: Bremsflüssigkeitstand kontrollieren und falls dort zuwenig drin ist, Ursache finden und eliminieren. Bremsscheiben und Bremsbeläge kann man inzwischen gut im Zubehör kaufen, früher waren günstige “Nachbauten” wirklich “Mist” (im warsten Sinne des Wortes), heutzutage gibt es Bremsscheiben in Erstausrüsterqualität zu günstigeren Preisen. Günstige Bremsscheiben neigen allerdings zum quietschen, die sollte man dann also “einbremsen”. Wichtig ist natürlich bei dem Ersatz der Bremsscheiben, dass man wirklich sauber arbeitet, es darf kein Fett auf die Bremsscheiben gelangen, denn schließlich sollen die Bremsbeläge ja haften bleiben.

Eine Nanoversiegelung kann man eigentlich recht einfach erklären, die “Poren” in der Oberfläche werden geschlossen, so läuft das Wasser besser ab (der sogenannte Lotuseffekt) und die Schmutzanhaftung an Lack oder aber auch an den Scheiben wird vermindert. Somit spricht natürlich nichts gegen sondern eher viel für eine Nano Versiegelung von Scheiben, Kunststoff oder lackierten Metallteilen. Die Nanoversiegelung besteht aus kleinen Polymeren, den sogenannten Nanopolymeren, durch das Aufbringen (ähnlich wie ein Schutzwachs) wird aus der unebenen Oberfläche eine glatte Fläche. So eine Nano-Versiegelung ist nicht immer günstig, spart unterm Strich allerdings Geld, da man das Auto nicht so häufig waschen muss, dementsprechend schützt die Nanoversiegelung also auch die Umwelt.

Agressive Stoffe wie Öle und andere Flüssigkeiten können auch nicht an den mit den Nanopolymeren behandelten Teilen haften bleiben, die Teile werden so also auch nicht angegriffen. Es macht übrigens auch Sinn die Felgen mit einer Nanoversiegelung zu schützen, der Abrieb der Bremsklötze und der Bremsscheiben bleibt so nicht mehr so schnell an den Felgen haften und bei einer Autofahrt durch Regen wäscht sich das Fahrzeug quasi von selbst. Wer selber Hand anlegen möchte, sollte auf hochwertige Produkte zurückgreifen, hier zählt oft “wer günstig kauft, kauft zweimal”. Natürlich gibt es auch richtige Nano-Spezialisten, einfach mal in den Gelben Seiten nach einem Autoaufbereiter suchen, die meisten Fachbetriebe die Fahrzeuge reinigen bieten inzwischen auch eine derartige Nano-Versiegelung an, die komplette Behandlung von so einem Auto dauert ca. einen Tag. Wer sein Fahrzeug selber versiegelen möchte, sollte unbedingt auf die Anleitung achten, das Fahrzeug vorher gründlich waschen (denn ansonsten wird der Schmutz mitversiegelt) und gemäß der jeweiligen Anleitung verfahren.

Bevor man z.B. die Scheibe mit einer Versiegelung versieht sollte man diese auch unbedingt vorher frei von anderen Stoffen wie z.B. Schutzwachsen machen, da es ansonsten zu ungewollter Schlierenbildung kommen kann, wenn man alles richtig angewendet hat, können Waschstraßen, Hochdruckreiniger oder Dampfstrahler der Versiegelung nicht schaden.

Fast jeder hat es schon einmal erlebt, man steigt morgens in den Wagen, dreht den Zündschlüssel und nichts passiert. Die Autobatterie ist leer, gerne durch versehentlich eingeschaltete Dinge wie Licht, etc. (zumindest bei älteren Fahrzeugen) oder einfach durch längere Standzeiten bei modernen Fahrzeugen, die auch im Ruhezustand immer diverse Systeme am Leben halten, um zum Beispiel bei “keyless entry”-Systemen den nahenden Schlüssel zu erkennen.

Nun gibt es mehrere Möglichkeiten, das Auto wieder zum Starten zu “überreden”. Die schweißtreibende Variante ist das Anschieben. Hierfür muss die Batterie, die offiziell Starterbatterie heißt, noch einen gewissen Reststrom aufweisen, um die die Zündung zu gewährleisten, bzw. beim Diesel das Kraftstoffventil öffnen zu können. Es folgt also der Dreh am Zündschlüssel bis die Zündung eingeschaltet und die Lenkradsperre gelöst ist. Dann wird der 2. oder 3. Gang eingelegt und bei getretener Kupplung schieben die Helfer den Wagen, bis dieser ungefähr 15 km/h erreicht hat. Dann kurz die Kupplung kommen lassen, etwas Gas geben und die Kupplung direkt wieder treten, wenn der Motor läuft. Fahrzeuge mit Katalysator sollte ma nur im kalten zustand anschieben, da sonst der Kat kaputt gehen kann.

Starthilfe mit StarthilfekabelnDie bequemere Variante ist die Starthilfe mittels Starthilfekabel (Überbrückungskabel). Hierbei kann es aber durchaus zu einer Art Erstaunen kommen, wenn man die Motorhaube öffnet und erschreckt feststellt, dass im Motorraum überhaupt keine Batterie zu finden ist. Es empfiehlt sich das Studium der Bedienungsanleitung des Wagens, denn häufig verbirgt sich die Batterie im Kofferraum und im Motorraum sind nur noch spezielle Anschlüsse für eine Starthilfe vorhanden. Dann gilt es, aus Sicherheitsgründen zur Vermeidung von Kurzschlüssen, peinlichst genau die vorgegebene Reihenfolge einzuhalten. Immer erst das rote Kabel (Plus) anschließen, danach das schwarze Kabel (Minus / Masse). Nach dem erfolgreichen Startvorgang sollte die Verbindung bei moderneren Fahrzeugen noch eine Zeit lang (10 Minuten) bestehen bleiben.

Starthilfe mit PowerstationEine weitere Möglichkeit stellt der Einsatz einer Powerstation, die eine Starterbatterie enthält. Die Geräte sind schon relativ günstig zu bekommen, müssen aber, um einsatzbereit zu sein, ständig am heimischen Stromnetz hängen, da auch sie sich mit der Zeit entladen. Außerdem bringen die Power Packs, wie sie auch genannt werden, nur etwas, wen man zu Hause mit leerer Batterie liegen bleibt.

 

Die meisten Autofahrer steigen in ihren Wagen, den Zündschlüssel in der rechten Hand und führen diesen wie gewohnt in Richtung Lenksäule. Das diese Vorgehensweise nicht immer von Erfolg gekrönt ist, wissen viele Menschen gar nicht. Umso größer wird die Verwunderung sein, wenn man mal – zum Beispiel leihweise – einen Wagen fahren darf, bei dem sich das Zündschloss nicht an der gewohnten Position befindet.

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Beim Porsche haben zumindest einige autobegeisterte Menschen bereits mitbekommen, dass sich das Zündschloss links vom Lenkrad am Armaturenbrett befindet. Dies ist bei Porsche eine alte Tradition, die aus Rennsportzeiten stammt. Die Rennfahrer rannten zu ihren Fahrzeugen und konnten so beim Einsteigen schon den Zündschlüssel einstecken und wertvolle Zehntelsekunden sparen.

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Auch bei den meisten Modellen des schwedischen Autoherstellers Saab zerkratzt man sich mit dem Zündschlüssel höchstens die Plastikverkleidung der Lenksäule. Denn bei Saab wurde das Zündschloss, dass diese Bezeichnung aufgrund der Unterbrechung der Zündung eigentlich nur bei Benzinern verdient, denn bei Dieselfahrzeugen wird nur ein Magnetventil zur Kraftstoffzufuhr geöffnet und geschlossen, in die Mittelkonsole verlegt, ebenso, wie es viele Leute vom Smart kennen.

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Dies hatte sicherheitsrelevante Gründe, denn nachweislich kommt es bei Unfällen in Fahrzeugen mit konventionell positioniertem Zündschloss häufig zu schlimmen Knieverletzungen. Zwar entfällt bei Saab und Co. damit auch die Funktion des Lenkradschlosses, dafür lässt sich der Schlüssel nur bei eingelegtem Rückwärtsgang entnehmen, was es Dieben ebenso schwierig wie ein in einer Position eingerastetes Lenkrad machen dürfte.

In Zeiten von Systemen wie “keyless go” und Startknöpfen am Armaturenbrett oder in der Mittelkonsole verliert der gute alte Zündschlüssel sowie sein Freund das Zündschloss aber eh immer mehr an Bedeutung. Die Leute nähern sich ihrem Wagen, Türen öffnen sich wie von Geisterhand und schon läuft der Motor – und das, ohne den Schlüssel aus der Tasche zu holen. Da ist es völlig egal, wo sich das für den Notfall noch immer an Bord befindliche Zündschloss befindet.

Der neue VW PoloDer VW Polo ist seit seiner Markteinführung 1975 ein Bestseller in der Kleinwagenklasse. In der über drei Jahrzehnten alten Modellgeschichte wurde der Kleine von VW zur tragenden Säule der VW Erfolgsgeschichte. Seit 2009 ist der Polo inzwischen in der fünften Generation. Seinen großen Erfolg verdankt der VW Polo auch traditionellen Merkmalen, wie dem damals modernen Frontantrieb oder der komfortablen geräumigen Heckklappe. 1975 kostete der Frischlings – Polo mit 40 PS ohne Extras 7.500 Mark. 1981 hatte die zweite Generation des VW Polo ein Kofferraumvolumen von 1000 Litern – ein Rekord für die Kleinwagenklasse. Rekordverdächtig waren 1983 auch die Verkaufszahlen von einer Million produzierten Polos.  Ausschlaggebend für die Popularität vom VW Polo war auch sein niedriger Kraftstoffverbrauch und seine Korrosionsresistenz. Weiterlesen

Ist man auf der Suche nach einem Gebrauchtwagen, schaut man bei der Inspektion des potentiellen Kandidaten gerne unter die Haube und öffnet den Öldeckel und / oder zieht den Ölmessstab heraus, um die Qualität und Menge des Öls zu überprüfen. Nach dem Kauf nehmen viele Menschen als eine der ersten Maßnahmen einen Ölwechsel inkl. Austausch des Ölfilters vor. Dies scheint schon eine Art Ritual zu sein. Obwohl es auch Gegner dieser Vorgehensweise gibt. Die kippen lieber nach.

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Doch nach der beschriebenen Vorgehensweise, wenn sich der Wagen im Alltagseinsatz befindet, kümmern sich viele Autofahrer nicht mehr um das Thema Öl. Da wird so lange gefahren, bis der nächste planmäßige Ölwechsel ansteht oder die rote Warnleuchte im Cockpit blinkt. Bei vielen Fahrzeuge ist es dann aber eigentlich schon zu spät.

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Bei moderneren Fahrzeugen scheint dies alles nicht mehr so tragisch. Denn in Autos, in denen es für sämtliche Funktionen Displays und Anzeigen gibt, wird einem wie in dem auf den hier gezeigten Fotos zu sehenden Beispiel eines Audi S5 auch der zu niedrige Ölstand entsprechend präsentiert.

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Wem das zu modern ist oder wer der Technik nicht traut kann gerne die Haube öffnen und wird wie in diesem Fall rechts vom Öldeckel einen schwarzen Gummistopfen auf einem langen Röhrchen vorfinden. Die Überraschung wird nach dem Herausziehen groß sein, denn es ist wirklich nur ein Stopfen, eine Messlatte fehlt. Der Ölpeilstab hängt nämlich bei Audi in der Werkstatt.

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Ob es sich hierbei um eine Sparmaßnahme handelt oder um einen billigen Trick, um den Kunden in die Werkstatt zu locken entzieht sich meiner Kenntnis. Aber man kann den Peilstab ja nachkaufen. Oder sich auf die Anzeige verlassen. Auf jeden Fall sollte die Kontrolle des Ölstands zu den regelmäßigen Wartungsarbeiten gehören, die man als Autofahrer noch selbst vornehmen sollte.